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Donnerstag, 5. Juli 2018

Traumhafte Highlight Etappe ... und das ohne Col!

Donnerstag, 05. Juli 2017

Radtag 4 von Florac nach Meyrueis

Daten:  137 km
          2450 HM
Zum Vogelflug unserer Strecke geht es hier [klick]

Wow ... heute war der Tag des traumhaften Radfahrens, eine Highlight Etappe, gespickt mit Schönheiten der Natur. Jede unserer Auffahrten, Abfahrten, Talfahrten, Fahrt auf Hochebenen, die "Gorges" (die Schluchten der Flüsse) flankiert von atemberaubenden Felsformationen, und dann noch die genialen Aussichtspunkte "Point Sublime" und "Roc des Hourtous" ... der Hammer!

Am "Point Sublime"
Wir überquerten von Florac kommend das Hochplateau „Causse Méjean“ welches von den Flüssen "La Jonte", "Le Tarnon" und der "Tarn" gebildet wird und sich auf etwa 1000m befindet. Das Niveau der tief eingeschnittenen Flüsse liegt auf etwa 500 Metern. 

Oben verlief die Strecke wellig, ziemlich gerade, unspektakulär, aber mit dem Wissen quasi auf einer Insel zu sein, einfach interessant.




In "La Malene" erreichten wir erstmals nach einer Traumabfahrt (und das ist keine Floskel!), wieder die Tarn.



Über den Fluß rüber und anfangs relativ steil (>12%) wieder hoch auf etwa 1000m und von da wellig bis zum ersten Highlight Aussichtspunkt, dem "Point Sublime".



Der angedrohte Regen hatte sich freundlicherweise verzogen und nach der Mittagspause am Bus ging es wieder runter zur "Tarn", nach Les Vignes




Wir mussten nur die Brücke queren und sofort wieder in den gegenüberliegenden Anstieg. Auf einer herrlichen Straße ging es wieder hoch aufs Plateau „Causse Méjean“.





Auf dem Weg lag noch der „Stich“ zum Aussichtspunkt "Roc des Hourtous" mit kleiner Kneipe. Es war einfach traumhaft, sowohl der senkrechte Blick nach unten ins Tal, die kreisenden Geiern als auch der sehr nette Betreiber mit leckerem Kaffee.




Dann weiter über die Hochebene...



...wieder zur ersten Abfahrt nach "La Malene", der Tarn entlang, Fluß abwärts, via Les Vignes nach Le Rozier.





Hier, an der Mündung der "La Jonte" in den Tarn ...


...folgten wir abwechslungsreich, flußaufwärts der "La Jonte", gut 20 km bis zum heutigen Etappenziel Meyrueis.




Trotz Skepsis bezüglich des „rumgeeiers“, ohne nennenswerten Streckengewinns (Start und Ziel nur gute 30km  entfernt), eine wirkliche Topvariante.

Feierabendbier nach der Highlight Etappe

Tip für evtl Nachfahrer: einzig die Strecke "Point Sublime" nach les Vignes ist etwas unspektakulär und sollte besser abwärts eingeplant werden. Die Anderen Streckenteile, egal ob rauf oder runter sind einfach traumhaft!


Mittwoch, 4. Juli 2018

Gammeln in Florac

Mittwoch, 04. Juli 2018


Nachdem uns die 3 vergangenen Rad-Tage doch mehr oder weniger zugesetzt haben, kam der Ruhetag zur Halbzeit gerade recht.

Grand Hotel du Park in Florac

Frühstückszeit war diesmal erst ab 8:30 - allerdings wurden wir fast schon erwartungsgemäß um 9:30 vom Wirt aus dem Frühstücksraum komplimentiert (allez, allez ...).


Nach längerem Rumlungern im schönen Park des Grand Park Hotels ...



...ging es los zum Rundgang nach Florac. Der Ort besticht durch seinen morbiden Charme ohne hektische Betriebsamkeit, aber einem durchaus lebendigen Dorfleben mit vielen netten Geschäften und Restaurants.





Neben dem Schloss ...

Schloss in Florac
gibt es auch einige nette Ecken und künstlerische Impressionen zu entdecken.




Florac liegt an dem Stevensonweg durch die Cevennen, daher sieht man im Ort viele Wanderer und Unterkünfte die sich auf diese Art der Gäste eingestellt haben (nur so... Robert Louis Stevenson, der Autor der "Schatzinsel" und auch von "Dr. Jekyll und Mr. Hyde", durchquerte die Cevennen im Herbst 1878, mit seinem Esel "Modestine". Der Stevensonweg  ist  eine  Wanderung  durch  eine  großartige  Landschaft dem viele Wanderer heute folgen).



Da ein 2000-Seelen-Dorf nicht ausreicht, um einen ganzen Ruhetag zu füllen, haben wir uns den Rest des Tages aufgeteilt: ein Teil der Gruppe hat sich zu einem längeren Mittagsschlaf entschieden, der andere Teil für den Hotel-eigenen Pool.

Hotelpool mit Gästehaus 

Der Rest der Gruppe (konkret einer) hatte dann doch noch Lust auf eine lockere Spätnachmittagstour.

Die  38km und 600 HM in der Abendsonne waren ein Genuss 
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Nach erfolgten Auffahrt aus dem Tal der Tarn folgte eine Hochebene auf etwa 1000m. Anschließend ging es wieder zurück nach Florac

Der Abend klang dann entsprechend der schleichenden (und heute auch verdienten) Disziplinlosigkeit des Gruppetto mit einigen Pastis in einem urigen Pizza und Pasta-Restaurant aus.



Doch der lange Abend war noch nicht zu Ende, denn bei spannenden Wetterleuchten ging der wunderschöne Abend erst im Park des namensgleichen Hotels mit einigen kalorienspeichernden Bierre und einer finalen Boutaille win-Rouge zu Ende.

Dienstag, 3. Juli 2018

Abwechslung in den Cevennen

Dienstag 03. Juli 2017

3. Radtag von von Thueyts nach Florac  (Königsetappe)

Daten: 170 km
         3550 HM

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Heute war es dann soweit, alle Gruppettos eingefahren aber noch nicht kaputt ... die „Königsetappe“ (längste und vermutlich anstrengenste) Etappe stand an. Den heutigen Tag haben wir uns bewusst für die "RCB" Trikotwahl ausgesucht, im T-Mobile Team und späteren RCB liegen immerhin die Wurzeln unserer Gruppe.



Der Tag brachte eine große Abwechslung an Eindrücken, von gigantisch weiten Blicken, Wäldern, schroffen Felsen, Stauseen, Wasserfällen, Tieren, Straßenbelägen in allen Facetten, ... von allem war etwas vertreten!






Auch heute hatten wir mit dem ColKoller zu kämpfen und die Dosis war wieder ... 9 Cols !!!

Um dem Symptom "Zeitverlust" aus dem Wege zu gehen haben wir uns die Kategorien "Durchfahrts-Col" (= Passfoto ohne anzuhalten)


und "Selfi-Col" definiert (= Passfoto ganz schnell)...


... um nicht immer mit dem Team "in Position" gehen zu müssen, während Ralph dann mit Selbstauslöser die Col-Fotos macht.  😉



Zunächst ging es gleich nach dem losfahren in Thueyts auf den 1308m hohen Col de la Croix de Bauzon. Noch sorgten Hitze, tlw. Rückenwind (der die Kühlung verhinderte) und fehlender Schatten für erschwerte Bedingungen.



Oben angekommen war die Sonne plötzlich hinter einer Wolkenwand versteckt und die Abfahrt war fast schon zu kalt für verschwitzte Radfahrerkörper. Anschließend folgten etliche kleinere bis mittlere Auf und Ab‘s, meist auf etwas breiteren Straßen als die letzten Tage.



Nach der Mittagspause an einem netten kleinen See ...



... und einer längeren besonders schönen Abfahrt, mit dem Blick auf einen Stausee „Lac de Villefort“  ...


Lac de Villefort

...folgte der zweite Hauptanstieg zum 1470 m hohen Col du Pre de la Dame. Die schon bekannte Hitze der Vortage,  brachte uns zeitweise fast an die Belastungsgrenze!



Auf der Abfahrt lag recht viel Split, der ist schon ein kleines Problem für Radler.....naja, irgend ein Haar muß ja gefunden werden.

Schließlich noch ein 500 HM finaler Anstieg zum Col de la Croix de Berthel und knapp 30km Genuss-Abfahrt ...




Badespass der Einheimischen im Naturfreibad :-)

... zu unserem Zielort, Florac wor wir uns das Ankunftsbier redlich verdient hatten!



Jetzt steht erstmal gammeln bis Donnerstag an